Von Landwehren, Blühstreifen und Krötenzäunen

In den letzten Tagen finden sich in der Presse zahlreiche Berichte, in denen NaturschützerInnen, VertreterInnen von Politik, Verwaltung und Verbänden zu Wort kommen oder miteinander ringen.

Wir wollen hier die Gelegenheit nutzen, um die Dinge etwas ausführlicher zu beleuchten und zu erörtern.

Fangen wir an mit etwas, das sich zunächst gut anhört.

“Blühstreifen statt Blumenstrauß – viele rheinische Landwirte bieten sogenannte Blüh-Patenschaften für Verbraucher an. Für einen vereinbarten Preis legt der Landwirt ein bestimmtes Stück Blühstreifen an und stellt die Fläche somit dem Artenschutz zur Verfügung.” So wirbt der Rheinische Landwirtschaftsverband auf seiner homepage.

„Dr. Gregor Bonin kündigte an, dass die Stadt sich im Rahmen der Aktion “blühendes Mönchengladbach” zusätzlich zur Kostenbeteiligung an den Schildern auch mit der Übernahme einer Patenschaft in gut sichtbarer Größenodnung beteiligen wird“. So bewirbt die Stadt eine bundesweite Initiative der Bauernverbände für Blühstreifen, die von Paten finanziert werden sollen, um die landwirtschaftlichen Monokulturen aufzupeppen.

Bein näherer Betrachtung ein Drücken vor eigener Verantwortung und eine Mogelpackung.

.

Blühstreifen als lukratives Alibi für naturzerstörende Landwirtschaft

Die Landwirte verlangen 50-60 ct pro qm für Blühstreifen. Das ist das Vierfache dessen, was sie bei einer normalen Bewirtschaftung, z.B. mit Winterweizen, hier erwirtschaften – auf guten Böden.

Das Land fördert im Rahmen des sog. Vertragsnaturschutzes Flächenstilllegungen und Blühstreifen mit 11 ct/qm – ein relalistischer Wert, bedenkt man, dass die Landwirte für ihre Vorstellung von Naturschutz eher schlechte Böden vorschlagen oder Wege-/Ackerränder, die ihnen ohnehin nicht gehören, weil sie Teil eines öffentlichen Weges sind.

So sehen Blühstreifen und Ackerbrachen aus, wenn sie etwas für die Natur bringen sollen

Vom Umweltamt hören wir oft:
Für 11 ct pro qm sei bei den hiesigen Landwirten nichts zu holen, z.B. um die vielen Blühstreifen zu realisieren, die im rechtskräftigen Landschaftsplan an Stellen, wo sie Sinn machen, schon verzeichnet sind. Hier tut sich seit rund 20 Jahren – absolut nichts.

Die Initiative der Bauernverbände ist auch deshalb fragwürdig, wenn man daran denkt, welche enormen Summen die Gesellschaft EU-weit für die Subventionierung der Landwirtschaft ausgibt. Die EU-Bürgerinnen und Bürger zahlen für die milliardenschweren Agrarsubventionen – im Schnitt jeder 114 Euro pro Jahr. Etwa 78 Prozent von den insgesamt 6,45 Milliarden EU-Agrarsubventionen bundesweit fließen als Direktzahlungen an die Landwirtschaftsbetriebe. Im Bundesland Niedersachsen sind es sogar fast 83 Prozent, die pauschal an die Landwirte gezahlt werden. Die Direktzahlungen werden schlicht nach der Fläche des landwirtschaftlichen Betriebes bemessen und belohnen dadurch Landwirtinnen und Landwirte, die ihre Anbauflächen noch vergrößern.Gelder, die vor allem Großbetrieben mit ihrer industriellen Landwirtschaft zugute kommen und kaum einer umweltverträglichen Landwirtschaft. BürgerInnen erwarten da mehr.

In Meerbusch verlangten etliche der etwa 100 Paten ihre Beiträge zurück, weil die Blühstreifen entweder nicht angelegt oder vorzeitig umgepflügt wurden.

Wenn Kreisbauernschaft und Stadt gemeinsam etwas für blühende Landschaften, gegen Vogel- und Insektensterben tun wollen, sollten sie sich gemeinsam dafür einsetzen, dass Flächen, die bereits dafür reserviert sind, naturnah gestaltet werden und bleiben. 11 ct/qm decken allemal den Ernteausfall. Immerhin ist die moderne Landwirtschaft Verursacher Nummer 1 für den Artenrückgang in der Kulturlandschaft. Da sind sich alle Experten einig, was ja nicht immer der Fall ist. Die Opferrolle, die viele Landwirte und ihre VertreterInnen in der Öffentlichkeit gerne spielen, ist z.T. auch eine bequeme.

Von wegen:
die BürgerInnen müssen umdenken und ihr Verhalten ändern

Aber die Stadt/mags/EWMG können auch auf ihren eigenen Flächen etwas für die Natur tun, wenn sie z.B. auf ungenutzen Flächen Natur zulassen und erst dann mähen, wenn die Blumen verblüht sind und gefruchtet haben.

Blühendes Straßenbegleitgrün an der Hardter Landstraße.
Kurze Zeit später leider gemäht.
Brachfläche im Nordpark: Natur darf sich entwickeln.
Auf der anderen Straßenseite: Teppichrasen ohne Nutze
n
Wildwiese vor dem Klassenraum – vom Landschaftsarchitekten so beabsichtigt. Viel zu frühe, auch pädagogisch unsinnige Mahd, ohne Rücksprache. Kein Einzelfall.

Ganz düster und trist sieht es auch auf den meisten der rund 220 ha Ausgleichsflächen rund um das Stadtgebiet aus, die Investoren großer Bauprojekte in den letzten 30 Jahren für den Naturschutz bereitstellen mussten und die von der Stadt betreut werden. Für diese Flächen hat die Stadt das nötige Geld schon erhalten, um dort z.B. Wildblumenwiesen anzulegen. Und die Bauern erhalten entsprechend „Pflegegeld“ und Entschädigung, soweit sie Eigentümer und Bewirtschafter sind. Von „blühenden Landschaften“, die der Umwelt- und Baudezernent gerne preist, ist im Sommer allerdings wenig zu sehen, wie der BUND bei einer Erhebung 2019 entsetzt feststellen musste.

So sehen Extensivwiesen aus, die ihren Namen verdienen.
Es gibt sie durchaus in Mönchengladbach, es geht also.
So sehen die meisten städtischen Flächen aus, die Wildwiesens ein sollen, z.B. aus Ausgleich für die Bebauung des Nordparks

Dem Rat präsentiert der Umweltdezernent aber etwas ganze anderes:

Heile Welt

Fläche Nr. 203 am Trietbach, präsentiert in der Ratssitzung am 29.10.2019. Sie soll die Bebauung des Gewerbegebietes bei Rheindahlen (u.a. amazon) ausgleichen. Sieht toll aus, ist aber Augenwischerei, denn so sieht eine Brache nur kurz nach dem Umbruch aus (hier 2019): bedeckt mit einer sog. Getreideunkrautflur, die immer wieder umgebrochenen, offenen Boden baucht, eben (ungespritzten) Getreideacker.
Im folgenden Jahr sieht die gleiche Fläche schon anders aus. Rel. monotones Wirtschaftsgrünland: Mähwiese, die sich erst naturnah entwickelt, wenn man sie auch extensiv pflegt, was in der Regel nicht der Fall ist und offensichtlich auch nicht durch das Umweltamt kontrolliert wird, obwohl das der Gesetzgeber vorschreibt.

So sieht es mit den meisten Kompensationsflächen im Stadtgebiet aus. Wo Wild- oder Extensivwiese drauf steht, ist intensiv genutztes Wirtschaftsgrünlang drin. Mogelpackung nennt man so etwas. Bezahlt hat der Bürger bzw. der Investor eines Bauprojektes aber für eine volle Packung. Wo ist das Geld wohl geblieben und wie nennt der Volksmund so etwas?

Im letzten Jahr wollte es der BUND genau wissen und fragte nach. Auf die Antwort warten wir bis heute.

Die Bezirksregierung als Fachaufsicht wird sich demnächst damit befassen müssen.

.

Nun zum Krötenschutz

Wenn die Kröten im Frühjahr vom Wald zu ihrem Laichgewässer wandern, fallen sie auf viel befahrenen Straßen zu Hunderten dem Straßenverkehr zum Opfer – bundesweit. Kein Vergleich zu den rel. wenigen Vögeln und Fledermäusen, die z.B. von Winkkrafträdern erschlagen werden. Foto: NABU MG

Ehrenamtlichen Naturschützer, oft RentnerInnen und keine Exoten, schlagen sich beim Kröten Aufsammeln die Nächte um die Ohren. Seit Monaten streiten sich BUND und Stadt Korschenbroich um die Sicherheit der Krötenschützer. Der BUND forderte Tempo-50-Zonen an der viel befahrenen Myllendonker Straße und der L 381 für die Dauer der Krötenwanderung. Zur eigenen Sicherheit . Die Stadt war dagegen – und ist dabei geblieben.

Auch in Mönchengladbach helfen Ehrenamtler des NABU an mehreren Stellen, Kröten und Grafrösche bei ihren Frühjahrswanderungen über die Straße. Dabei gab es schon erste Unfallopfer.

Krötenzäune errichten ist Knochenarbeit. Noch aufwendiger sind die folgenden Nachtschichten. Spätestens nach Sonnenaufgang müssen die Kröten, die entlang der Zäune in die Fangeimer gefallen sind, über die Straße gebracht werden – jeden Tag, u.U. Wochen lang. Dauern die Leerungen zu lange, sterben die mitgefangenen Grasfrösche, die etwa zur gleichen Zeit ziehen, denn die Haut der Erdkröten produzieren ein recht wirkungsvolles Gift (Abwehr gegen Pilzinfektionen der ständig feuchten Haut). Foto: NABU MG

 

Im letzten Jahr wurde die Stadt gebeten, zeitnah zu prüfen, wie bedrohte Amphibienpopulationen im Stadtgebiet durch geeignete Maßnahmen geschützt werden können. Hintergrund waren die Bedenken der Naturschützer gegenüber der Stadt, dass sie, inzwischen in die Jahre gekommen, die anstrengende und zeitaufwendige Arbeit nicht mehr lange werden leisten können.

Im Umweltausschuss wurde der Antrag von allen GroKo-Mitgliedern abgelehnt. In der entsprechenden Ratssitzung meinte der zuständige Verwaltungsvertreter Dr. Gregor Bonin dazu schmallippig, die Stadt habe zwei weitere Krötenschutzzäune bestellt. Damit sei der Antrag obsolet.

Stadt-(Statt)Handeln:
Ausnutzen der „Gutmenschen“ und Drücken vor Verantwortung

Sich als Politiker oder Verbandsvertreter vor die Öffentlichkeit stellen und die eigene Beteiligung an Naturschutzaktionen in den Himmel loben, für die Naturfreunde ihre Freizeit und ihr Geld opfern, obwohl es für die Sache deutlich bessere und billigere Alternativen gibt – das ist Augenwischerei, nett ausgedrückt.

Das Fazit daraus soll keinesfalls heißen, dass BürgerInnen das Engagement für Natur und Umwelt alleine dem Staat überlassen sollen. Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar und u.E. auch Bürgerpflicht.

Aber umgekehrt gilt das Gleiche: Politik und Verwaltung dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen und sich bei hoheitlichen Aufgaben nur auf die BürgerInnen verlassen.

NSG Volksgarten-Bungstwald, Jan 2017

Zum Schluss zum heiklen Thema der Baumfällungen

Das hat etwas zu tun mit dem Klimawandel, „natürlich“, auch etwas mit mangelnder Pflege und mangelndem Personal, aber auch mit Romantik und fehlendem Wissen.

Die mags ist schnell, zu schnell dabei, Gehöze ziemlich radikal abzuholzen. Dafür haben wir inzwischen viele dokumentierte Beispiele aus dem Stadtgebiet. Für das behutsame, abschnittsweise Zurückschneiden größerer Gehölzflächen, wo es nötig ist, für die Rücksprache mit Umweltverbänden und Anwohnern fehle Ihnen das Fachpersonal, die Zeit, das Geld. Das hört man zwischen den Zeilen heraus. Viele der Arbeiten werden an Fremdfirmen vergeben, die man auch einweisen und kontrollieren müsste, denn diese Firmen, die die Arbeiten “billigst” (=Zuschlagskriterium für Ausschreibunge) anbieten, arbeiten offensichtlich oft mit wenig bis nicht geschultem Personal, was unsere Anliegen betrifft.

Wir kennen die finanzielle und personelle Ausstattung der Umweltbehörden und der mags recht genau. Sie ist nach unserer Auffasung und Erfahrung viel zu niedrig, um die Aufgaben so sorgfältig und auch gesetzeskonform erfüllen zu können, wie Umweltverbände und wahrscheinlich auch die meisten BürgerInnen sich das vorstellen. Dieser Vorwurf geht an die Politiker, die über den Haushaltsplan der Stadt alle 1-2 Jahre befinden und darin ihre Prioritäten einfließen lassen. Aber:

Man kann sich auch oft des Eindrucks nicht erwehren, dass Bürgerbeteiligung und Einmischung eher als lästig und belastend empfunden werden und nicht als willkommene Auseinandersetzung um die Sache und als demokratische Errungenschaft, auf die die meisten Menschen auf der Welt verzichten müssen. Dieser Vorwurf gilt für Politik und Verwaltung gleichermaßen.

Viele BürgerInnen merken langsam, dass der Klimawandel auch in Mönchengladbach seine Spuren hinterlässt.

Die Fichten in unseren Forsten hat es nahezu zu 100 % dahin gerafft, die Buchen folgen ihnen langsam. Beide sind Flachwurzler, die die extreme Trockenheit in den oberen 2 m keine 2 Jahre ertragen können. Dazu kommen Pilzerkrankungen an Eschen, Kastanien und Ahorn, für die Experten u.a. auch die Schwächung durch Klimaänderungen verantwortlich machen.

Dafür sind aber weder die Stadtverwaltung, weder mags noch der Oberförster alleine verantwortlich, sondern wir alle, zumindest in den reichen Industrienationen, von denen Deutchland eine der reichsten ist. Insofern ist der Oberförster der Stadt, der ja auch nur auf Anweisung handelt und dem sein Handlungsrahmen (z.B. Gefahrenabwehr) vorgegeben wird, der falsche Sündenbock.

Oberförster Stops erklär an der Landwehr in Pongs, warum er so viele Bäume fällen muss. Solange wir keine Belege dafür haben, dass er nicht weiß, wovon er redet oder lügt, glauben wir ihm. Das erfordern Fairness und Anstand.

Da sind die Politiker schon eher geeignet, die noch nicht begriffen haben, was es (auch personell) kostet, wenn schätzungsweise 5000 Bäume in der Stadt (vom Wald ganz abgesehen) in den nächsten 5-10 Jahren ersetzt werden müssen (gegen was?) und was es für ein Stadtklima und die Bewohner bedeutet, wenn zu wenig Grün, zu wenig Parkanlagen in heißen Sommern vorhanden sind. Eigentlich müssten sie es wissen. Das passende Klimagutachten dazu ist kein halbes Jahr alt. Auch die Diskussion um die Überlastung des Stadtwaldes in Rheydt, die das eigentliche Problem außer Acht lässt, ist ein Ausfluss dessen.

Während der master of masterplans inzwischen fast alle Aspekte einer nachhaltige Stadtentwicklung durch externe Büros zu Papier bringen ließ, drückt sich der Umweltdezernent aus welchen Gründen auch immer davor, einen Grünordnungsplan erstellen zu lassen, der darüber Auskunft gibt, wie und wo das städtische Grün in Zukunft gestaltet, gepflegt, vermehrt und an den Klimawandel angepasst werden kann.

Das muss wohl ein heikles Thema sein.

Bei den Landwehren ist die mangelnde Pflege seit dem Kriegsende das Hauptproblem. Die Buchen, die früher in jungen Jahren immer wieder geschnitten (auf den Stock gesetzt) wurden, um sie zu verfeuern, sind durchgewachsen.

Daraus entstanden dann die sogenannten mehrschäftigen Schneitelbuchen, die man vielfach im Stadtgebiet noch bewundern kann. Daher sehen die Landwehren fast überall aus wie schmale Wälder, zu denen sich rechtlich auch gehören. Sie jetzt im Alter noch auf den Stock zu setzen, funktioniert bei Buchen kaum, sie zurückzuschneiden auch nur, wenn die Triebe noch nicht vom Pilz befallen sind. Das im Winter zu erkennen, ist schon ein Kunststück und mit Sicherheit nur durch aufwendige Untersuchungen möglich.

Landwehr bei Wey: Ehemalige, z.T. mehrschäftige Schneitelbuchen. Unter Buchen wächst außer Frühblühern und etwas schattenverträgliches Moos und Farnen nichts anderes mehr.

Hätte man in den vergangenen Jahrzehnten die Landwehren bei Hehn, Dahl und Ohler so gepflegt, wie man das früher getan hat, vielleicht hier und da einige Bäume durchwachsen lassen (Kirschen Hainbuchen, Ebereschen), so wären heute keine Kahlschläge nötig geworden und die Landweheren wären unten dicht mit Sträuchern bewachen, die ja i.d.R. recht lichthungrig sind.

Wenn die Bäume gefällt sind, erkennt man deutlich, wer sterbenskrank war. Aber Wurzelschäden, die die Standsicherheit erheblich beeinflussen, entstehen schon lange vorher. Man erkennt sie u.a. daran, dass im Sommer die Triebspitzen abgestorben sind.

Wenn die Fruchtkörper der Pilze, so wie man sie kennt, nicht schon deutlich sichtbar sind, ist der Pilznachweis nur durch mikroskopische Untersuchungen von Holzproben möglich. Und das ist nicht ganz billig!

.

.

Das alles müssen die BürgerInnen nicht unbedingt wissen, sie können sich schlau machen, verschiedene Meinungen einholen. Dabei muss man sie unterstützen. Wir tun das, soweit das Ehrenamtlern möglich ist, z.B. auf dieser homepage. Die Medien können einen weiteren wichtigen Beitrag leisten, die Verwaltung ebenfalls. Da ist noch Luft nach oben.

Verwaltungsfachleute wissen in der Regel auch, was Sache ist, auch wenn sie aus unterschiedlichen Gründen ihr Wissen oder ihre Meinung hier und da zurückhalten müssen oder wollen („Wess‘ Brot ich ess‘….). Das muss man realistisch sehen.

Wenig Nachsicht verdienen gewählte PolitikerInnen, die wider besseren Wissens reden, handeln oder entscheiden, zumal die verschiedenen Ämter, die sie oft bekleiden, in Deutschland recht gut entlohnt werden (Sitzungsgelder, Aufwandsentschädigungen, Kostenpauschalen, Beraterverträge, Vortragshonorare u.v.m.).

Dramatisch für eine Demokratie wird es immer dann, wenn man sich über nichts mehr aufregt, alles hinnimmt, weil man von PolitikerInnen und der Verwaltung gar nichts mehr erwartet. Daher ist Stellung beziehen, sich einmischen Bürgerpflicht, denn Presse- und Meinungsfrei sind ein rares Gut.

“Die Welt ist mehr bedroht durch die, welche das Übel dulden oder ihm Vorschub leisten, als durch die Übeltäter selbst.” (A. Einstein)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*