Rock am Ring – wo’s hingehört

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Schon früh wandte sich der BUND gegen die Pläne von Marek Lieberberg, Veranstalter des „Rock am Ring“, sein jährliches Rock-Großereignis vom Nürburgring ins JHQ zu verlegen. Uns schien damals die Euphorie, die Teile der CDU und SPD sowie die örtliche Presse über Wochen verbreiteten, verfrüht, unausgegoren, naiv und das Vorhaben planungsrechtlich wie inhaltlich wenig überzeugend, trotz der umfangreichen Vorarbeiten und Untersuchungen, die die Verwaltung der Stadt im Vorfeld leistete. Umsonst.

Was der BUND von Anfang an vermutete, scheint sich inzwischen zu bestätigen: Was damals in MG ablief, war ein Pokerspiel um die besten Konditionen – für Marek Lieberberg! Dieses Spiel hat dann Mendig nur scheinbar gewonnen. Wie man jetzt hört, findet Rock am Ring demnächst wieder am Nürburgring statt. Gut so!

Weitere Infos unter: http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-nord/hardt-hehn/special-rock-im-jhq
Foto: S. Gaul  / pixelio.de

One Reply to “Rock am Ring – wo’s hingehört”

  1. Bei scheinbaren Wohltaten, hinter denen (oft scheinbar) viel Geld steckt, die einem angeboten werden als einmalige Chance, als Sonderangebot, als Jahrhundertprojekt, als der große Wurf, ist immer besondere Vor- und Umsicht geboten – das ist eine Binsenweisheit.

    Wer tatsächlich ein Superangebot hat, zu dem es womöglich gar keine Alternative mehr gibt, braucht in der Regel keine maßlosen Übertreibungen. Da reichen die Fakten, verständlich an den Mann/die Frau gebracht, um zu überzeugen. Das ist in der großen Politik so wie in der kleinen.

    Auch die Fortsetzung des Rock-HQ-Spektakels, nämlich die Euphorie um ein vermeintliches Millardenprojekt mit Strahlkraft über die Bundesgrenze hinaus, ist so ein Beispiel dafür, wie man den kühlen Kopf verlieren kann. Gemeint ist das sog. „Four-Seasons-Projekt“ (http://bund-mg.de/positionen/jhq/), das Lokalpolitiker und Lokalpresse wieder in den Himmel hoben, bevor die Fakten auf dem Tisch lagen (wo sie bis heute nicht liegen). Auch von diesem großen Wurf hört man inzwischen nichts mehr.
    Also, liebe Politiker: Fakten statt fakes – immer cool bleiben!

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